Seit 1911 feiern Frauen jährlich am 8. März den Internationalen Frauentag bzw. Weltfrauentag. Der Aktionstag würdigt die Errungenschaften der Frauenbewegung, verweist aber vor allem auf fortbestehende Diskriminierungen und ruft dazu auf, sich weiterhin für Geschlechtergerechtigkeit einzusetzen.
Wir Omas aus der Boomer -Generation haben in unserer Jugend Emanzipation erkämpft, uns gewehrt gegen Rollenklischees und traditionelle Rollenzuschreibungen. Wir haben Doppelnamen durchgesetzt, die „Fräulein“-Anrede abgeschafft, das Mutterschutzgesetz und sexuelle Freizügigkeit erreicht, ermöglicht durch die Pille.
Deshalb ist logisch, dass wir mit unseren Töchtern und Enkelinnen weiter protestieren gegen die immer noch bestehenden patriarchalischen Strukturen in unserer Gesellschaft. Mit ihnen und für sie engagieren wir uns für die vollständige Gleichberechtigung im Beruf, bei Lohn und Gehalt, für frauenorientierte medizinische Forschung, für die konsequente Durchsetzung der Istanbuler Konvention und für eine gerechte Aufteilung von Care-Arbeit zwischen Männern und Frauen.
Wir OMAS GEGEN RECHTS gingen deshalb auch am „feministischen Kampftag“ mit vielen jungen Menschen auf die Straße und unterstützen sie bei ihrem Demonstrationszug durch die Stadt.
In ihrer viel beklatschten Ansprache berichtete Oma Thea authentisch von den Problemen, mit denen sie als alleinerziehende berufstätige Mutter fertig werden musste, und richtete sich vor allem gegen den Hauptgegner der OMAS GEGEN RECHTS, die AfD. Gemäß dem Frauenbild der 50er Jahre will sie die Frauen zurückdrängen in die Rolle des „Heimchen am Herde“, dessen einzige Bestimmung es ist, deutsche Kinder zu gebären und großzuziehen. NIE WIEDER!


