OMAS GEGEN RECHTS auf der Demonstration gegen den AfD-Parteitag in Passau

Wochenlang hatte sich das „Bündnis gegen Rechts“, bestehend aus vielfältigen unterschiedlichen Demokratieaktivist*innen in Passau, vorbereitet auf diesen 20. Juni. Die bayrische AfD hatte die Dreiländerhalle für ihren zweitägigen Parteitag gemietet, sarkastischer Weise am „Internationalen Tag der Geflüchteten“.
In Passau trafen sie auf ein breites Bündnis des Widerstandes: Der „Runde Tisch gegen Rechts“ organisierte in Zusammenarbeit mit dem DGB ein buntes Programm mit vielfältigen Redebeiträgen aus der Gesamtheit der Bevölkerung: Gewerkschaften, Kirchen, Parteien und zivilgesellschaftliche Organisationen gegen Rechts. Dazwischen immer wieder motivierende Musik. Höhepunkt der Veranstaltung war der mitreißende Vortrag des Kabarettisten Christian Springer.
Daneben liefen noch mehrere Demonstrationen und Aktionen rund um die Dreiländerhalle, z.B. von „Niederbayern Nazifrei“ und den „Studies gegen Rechts“. Die „Seebrücke“ informierte in Ihrem Zelt über die Situation von Geflüchteten.
Ca. 1500 Demonstrierende waren seit den Morgenstunden auf den Beinen, um der AfD den Tag zu vermiesen. Trotz der Höllenhitze harrten wir OMAS mit ihnen auf dem schattenlosen asphaltierten Messeplatz aus, um lautstark Haltung zu zeigen – stabil im Kampf gegen Rechts.

Wir hielten durch bis zum Schluss der Veranstaltung. Dank sei den Oma-Schirmen, die uns zumindest vor der unmittelbaren Sonneneinstrahlung schützten!
In einem kurzen Redebeitrag auf der Hauptbühne konnten wir unsere Motive erläutern, warum wir aufgrund unserer Sozialisation und unserer Erfahrungen so entschieden vor der AfD warnen müssen und dies auch weiterhin tun werden!

Schade, dass die OMAS GEGEN RECHTS aus München, die zu unserer Unterstützung angereist waren, aufgrund der katastrophalen Verkehrsverhältnisse in und um Passau erst am Ende der Veranstaltung zu uns stießen. Wir hätten so gerne gemeinsam geschrien: “Nie wieder!“



