Am Sonntag, den 22. 3. 2026, lasen wir OMAS GEGEN RECHTS im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ für Kinder im Grundschulalter aus Kinder- und Jugendbüchern zum Thema Rassismus, Feindschaft, Freundschaft und wie man friedlich und demokratisch miteinander leben kann. Dazu verwandelte sich der karge Nebenraum des Theater Cafés Passau in ein wahres Vorleseparadies aus 1001 Nacht.

Für ältere Kinder las Oma Sabine aus dem Klassiker von Michael Ende „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ die Begegnung mit dem Scheinriesen Turtur, die zeigt, dass die Angst vor dem Fremden bei näherer Begegnung nichtig wird.
Die Geschichte von Kater Raffi, der sich, zur Belustigung der anderen Bauernhofkater, in die Augen einer Feldmaus verliebt, aus dem Buch von Erwin Moser „Der Mond hinter den Scheunen“, und Carolin Philipps Buch „Milchkaffee und Streuselkuchen“ erzählen davon, wie man Vorurteile und Rassismus im Alltag überwinden kann. Beide Romanausschnitte las Opa Thomas mitreißend vor.
Die jüngeren Kinder, und die waren an diesem Nachmittag in der Überzahl, stellten interessierte Fragen zu dem antirassistischen Bilderbuch „Steck mal in meiner Haut!“, das Oma Thea vorlas. Aber auch dem Buch „Das kleine Ich“ von Mira Lobe, vorgelesen von Oma Mona in Kombination mit einem eindrucksvollen Kamishibai-Erzähltheater, und „Wir alle“ von Daniela Kunkel, das Oma Juliane mitgebracht hatte, lauschten die kleinen Zuhörenden gebannt.

Daneben gab es die Möglichkeit, Bilder für eine Menschenkette zu malen, die im Theatercafé ausgestellt wurden. Dazu stellten wir natürlich eine große Auswahl an Hautfarben zur Verfügung, denn der Satz „Gib mir mal die Hautfarbe!“ zeigt eindrucksvoll Rassismus im Alltag.

Wir OMAS waren sehr glücklich und zufrieden mit dieser Aktion, die wir gemeinsam auf die Füße gestellt haben, und freuen uns auf eine Wiederholung des Vorlesenachmittags, überzeugt davon, dass nichts Empathiefähigkeit und damit die Demokratie so fördert wie Lesen.


